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Die Flucht

Du möchtest fliehen,
möchtest laufen,
immer weiter weg.

Rennst vor deinen Ängsten,
vor deinem Kummer,
läufst vor dir selber davon.

Du möchtest flüchten,
vor den dunklen Schatten der Vergangenheit,
die tief in deinem innersten verwurzelt sind.

Die Augen, einst voller Fröhlichkeit
werden traurig und dunkel.
Niemand nimmt es war.

Niemand nimmt ihn war, den schwachen Körper.
Schwach von vermisster Liebe.
Fehlenden Gefühlen, Emozionen, Lachen.

Doch natürlich weiss dein innerstes,
das für die Flucht aus dem eigenen Ich
nur ein einziger Weg führt.

Ein Weg, den du gerne gehen würdest,
den andere niemals zulassen werden.
Den du für die anderen nicht gehst.

1 Kommentar 10.11.06 17:56, kommentieren

Zu schuldig um zu sterben

Ihr Leben war vorbei
zerstört durch Schuld und Hass.
Sie konnt sie nicht besiegen,
die Angst die sie zerfrass.

So betet sie zu Gott
lass mich nun gehn zu dir
mein Leben ist vorbei,
was soll ich denn noch hier!?

Ihr Gott hörte sie wohl
doch tat er nichts für sie.
Lies sie dort unten schmor´n
liess sie noch weiter flehn.

Zu schuldig um zu sterben
war sie nun ganz gewiss.
Drum betet sie nun weiter
bis er sie sterben liess.

Es naht der Tag des Friedens
der langsam in sie kehrt.
Es ist die Gnade Gottes
die ihr nun widerfährt.

Sie schläft in leiser Ruh
die Wangen werden blass.
Die Augen sind fest zu
es fliesst hinaus der Hass.

Er hat ihr nun verziehen
der Gott der sie erhöhrt.
Jetzt ist sie schon im Himmel
schwebt langsam nun hinfort.

14.11.06 17:57, kommentieren