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Hallo ihr Lieben, Ich mach seit 6 Tagen zum 2. Mal dieses 4 Wochen Programm - diesmal etwas umgewandelt. Es funktioniert super =) Mein Kreislauf ist ein bisschen schwach, aber mein Gewicht, bzw. die abnahme macht mich überglücklich! Ich war letztens um die Ecke bei der Tankstelle und hab nach nem Aushilfsjob gefragt. Die Frau war super lieb - sie wollte eine schriftliche Bewerbung. Weil ich keinen Drucker hab durfte ich es auch handschriftlich machen. Die Uniform ist mit T-Shirt aber ich darf was drunter ziehen - bin da ja ned so scharf drauf, meine fuck Narben zu zeigen - außerdem ist das garantiert geschäftsschädigend :D :P Gestern war der Tag ganz okay, aber am abend bin ich SO derbe abgerutscht - und ich weiss nichtmal warum. Hätte ich irgtendwelche Medis gehabt hätte ich sie geschluckt - aber zum Glück hatte ich keine *seufz* Zum Glück sag ich jetzt, weils mit dem essen grad so toll läuft - in 5 Tagen 3 kilo *YYYEEEEEEEEEEEEAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHH* Aber gestern wars mal wieder heftig :/ In 9 Tagen fängt die Schule an ^^

1 Kommentar 6.9.09 18:41, kommentieren

*seufz*

Ich hatte einen Rückfall
Keine Ahnung warum... Ich hatte eine richtig super Diätwoche - 3 kilo in 5 Tagen.
Am Freitag vor 2 Wochen (dem 4.) hatte ich morgens noch Gespräch bei dem Psychiater.
Er hat mich am Ende noch gefragt, ob ich Suizidgedanken habe und ich "Nein"
Das war die volle Wahrheit.
Und abends hab ich dann einen "Anfall" bekommen, voll Spannung, Wut und Selbsthass.
Und die alten Gedanken: Wir nehmen Paracetamol, V* und A*, trinken am besten noch Alkohol und Anti-Brechmittel.
Dann gehen wir irgendwohin und sterben.
Am nächsten Tag war ich wieder sehr stabil und ich habs auch dem Papa erzählt. Ich dachte, dann fängt das Verschweigen nicht wieder an.
Ich hab auch gesagt, dass es mir wieder gut geht.
Am abend ging es wieder los. Diesmal nicht voller Wut, sondern müde und nur noch erschöpft.
Es hat nicht mehr aufgehört.
Am Montag war es dann so weit: Ich hatte immernoch meinen Diätplan und plante im Hinterkopf schon den nächsten Fressanfall.
Dann dachte ich "Von Paracetamol kotzt man total schnell. Wir können fressen, und entweder kotzen wirs aus, oder nicht - dann wirken die Paracetamol"
So hab ichs dann auch gemacht.
Ich habe nicht erbrochen.
Ich sehne mich seit Jahren, "normal" ins Krankenhaus zu kommen. Ich weiss, dass ist kein guter Wunsch, aber er ist da...
Normal heißt - ohne das ich schuld bin - sprich Intox oder ähnliches.
Oder dass man zumindest nicht merkt, dass es Absicht war...

2 Stunden später hat mein Papa angerufen. Ich war total überrascht - ich dachte, er würde arbeiten.
Ich hab es ihm erzählt. Er war sehr besorgt und hat mich gefragt, ob mir schlecht ist oder so.
"Nein"
Er meinte, ich müsse unbedingt viiiel trinken.
Hab ich selbstverständlich nicht gemacht...
Er meinte, er käme am nächsten Tag. Ich hab mich riesig gefreut.
Vorher hatte ich mir "vorgenommen", die restlichen 10 am morgen zu schlucken. Dann dachte ich, dass ich es lasse.

Ich weiss Bescheid - fuck!
Ich hab die Medis mitgenommen, aber noch nicht 100% so "Ich nehm sie heute" sondern eher "Mal schauen... vielleicht..."
Er war beim Saturn und ich hatte riesen Durst.
Ich "Darf ich mir Wasser kaufen?"
Er "Ja"
Ich hab mir Müllermilch gekauft - ab da wars dann schon recht klar. Ich mach das IMMER mit Milch.
Wir waren essen. Es war alles richtig schön, ich habs genossen.
Er ist zur Post gegangen um Geld zu holen.
Ich bin auf die Toilette und hab die 10 runtergespült. Und wie immer "Ich hab Angst
- Dann lass es doch! WARUM MACHST DU DAS ÜBERHAUPT?
- Ich kann nicht anders
- Hilfe..."
Ich dachte, wenn ich zusammenbreche dann geht er nicht, dann kommt er mit mir ins Krankenhaus. Ich hätte mir vorgestellt bei ihm zu sterben. Das war eine schöne Vorstellung.

fortsetzung folgt

19.9.09 00:04, kommentieren

fortsetzung

Es ist nichts passiert und er ist weggefahren.
Ich hab ihm davor gesagt, dass es mir nicht gut geht und ich scheiß Gedanken hab. Ich meinte ich würde wohl in die Psychiatrie gehen und das sagen - vllt dass die mich behalten.
Er fand die Idee gut.
Als er weg war war ich genervt.
"Es passiert wieder nichts"
Ich wollte, dass etwas passiert.
Ich bin in die Nachtapotheke gefahren und hab V* und noch etwas ähnliches gekauft und geschluckt.
Um 21.33 Uhr.
In der Straßenbahn hab ich im Geldbeutel noch 3 Antiallergikum gefunden und dachte "Wenn schon - denn schon"

Mir fällt auf, dass ich an diesem Abend 53 Tabletten geschluckt habe und in 2 Tagen 63. Das kommt mir seltsam vor. Ich denke daran, dass ich bei meiner ersten Intox 43 geschluckt habe in "suizidaler Absicht" und jetzt, wo ich es nicht darauf angelegt habe waren es viel mehr.
Ich fahre.
Eine Stunde.
Ich merke, dass es anfängt - ich kann nicht mehr so gut gehen und meine Haut verfärbt sich orange - wie jedes Mal.
Ich spiele mit dem Gedanken, von einer Telefonzelle die Bullen anzurufen und zu sagen, wo ich bin.
Wenn man so viele Medis nimmt geht es einem einfach nur kacke - anders kann man das nicht ausdrücken
Ich konnte nicht mehr allein sein.
Gegen 11 halte ich es nicht mehr aus. Ich gehe in die Psychiatrie - steige aus dem Bus und halte mich an der Tür wie eine Besoffene.
Ich schaffe den Weg - gehe zur Pforte.
"Hallo, ich bin eigentlich nur hier, weil es mir nicht gut geht"
Ich bin nicht mehr in der Lage klar zu sprechen, habe das Gefühl verwaschen zu sprechen.
"Okay, ich sag jemandem Bescheid"
Ich zeige ihm die Krankenkassenkarte.
Ich gehe in die Halle. Einige Mädchen gehen rein und raus und grüßen mich. Ich lächle.
Nach einiger Zeit kommt jemand.
"Kommen Sie mit"
"Ich kann nicht mehr gehen"
"Versuchen Sie es"
Ich versuche es - stehe schwankend auf. Es geht nicht lange und ich setze mich wieder.
Vage wundere ich mich, dass er ruhig dasteht und nicht versucht mich zu stützen oder einen Krankenwagen holt.
Ich dachte "Wenn ich der wäre und mich so sehen würde mit dieser verfärbten Haut und kann nicht laufen etc. würde ich da nicht so ruhig rumstehen.
(Mittlerweile glaube ich, dass die verfärbte Haut subjektiv ist... Julia glaubt das auch ^^ aber auf diese Idee bin ich gar nicht gekommen.)
"Zählen Sie die Schritte von hier bis zu dem Zimmer. Laut"
Ich meinte, es gäbe halt nichts zum abstützen. Aber es funktioniert.
In dem Raum sitze ich und von da ab weiss ich nicht mehr wirklich viel.
Sie sind zu zweit. Ein Mann und eine Frau.
Ich trinke. (Bei V* hat man immer soooooooooo viel Durst)
Er "Was ist da drin?"
Ich lache. "Wasser"
"Darf ich mal riechen?"
Ich lasse ihn - ich darf weiter trinken.
"Ich muss auf die Toilette"
An der Wand ist eine Stange - es funktioniert.
Wieder in dem Raum bekomme ich Hallus, in meinem Kopf hallen Stimmen und ich zucke zusammen, wenn ich wieder in die Wirklichkeit komme.
Sie fragen mich einiges, aber das sprechen ist anstrengend. Jedes Wort bedeutet ungeheure Anstrengung. Ich habe die Kraft nicht - ich schweige.
Er telefoniert.
Ich höre "Intox"
Er hat mich davor gefragt, was ich genommen habe.
Irgendwann kommen Sanitäter. SIE (^^) helfen mir auf die Trage.

Ich weiss nicht mehr so viel. Irgendwann hänge ich an der Infusion und am Monitor. Ich bekomme einen Stuhl mit Loch und kriege derbste Komplexe, weil die das weg machen müssen.
Ein Pfleger hat die selbe orangene Haut wie ich und ich wundere mich.
Ich achte auf Mäuse, aber sehe keine :P
Dann muss ich kotzen.
Ich wundere mich, dass ich nichts versaue - kann aber auch sein, dass ich mir das nur eingebildet habe.
Ich bilde mir Dialoge ein, auf die ich laut antworte und die Schwestern schauen mich an.
Ich "Sie haben jetzt nichts zu mir gesagt, oder?"
"Nein"
"Scheiße!"
Am morgen ist riiiiiiiiiiiiiiesen Visite und an die 20 Leute stehen vor meinem Bett und ich schäme mich.
"Was haben Sie genommen?" (blaa)
Später kommt der Psychiater.
Der sieht selber aus, wie das reinste psychische Wrack.
Gequältr fragt er mich, ob ich die in suizidaler Absicht genommen habe.
Ich "Nein"

Gegen 17 Uhr kommen Sanitäter und bringen mich in die Psychiatrie.
Ich bekomme im Bett mein Hörgerät, lege es irgendwohin und vergesse es.
Der Sanitäter ist sehr lieb und interessiert. Ich erzähle ihm alles, was er wissen möchte.
Ich schäme mich, als der Mann und die Frau mich aus dem Auto heben in diesem Rollstuhl.
Ich will laufen, aber ich darf nicht.
Ich warte auf der geschlossenen auf die Ärztin.
Sie fragt mich ob ich iwelche blöden Gedanken habe.
"Nein"

fortsetzung folgt

19.9.09 18:04, kommentieren

fortsetzung der fortsetzung

Sie möchte mich, da sie mich nicht kennt, auf die geschlossene stecken.
"Haben Sie da was dagegen?"
Öhm, ich würde sagen: EINDEUTIG "Ja. Dadrin wird man richtig meschugge - ich ertrage das da nicht!"
Sie fragt eine Pflegerin.
Die "Jaja, die Frau H war immer absprachefähig"
GERETTET! Vielen Dank, meine Liebe, du hast mich so eben gerettet!
Es geht mir gut - ich habe null Drang, scheiße zu bauen.
Ich suche Julia, finde sie jedoch nicht. Ich ahne es schon...
Ich habe Glück - bekomme ein Einzelzimmer.
Am nächsten morgen sehe ich nach Julia, ich finde sie nicht. Gegen mittag läuft sie über den Gang. Ich urarme sie "Damit hatte ich jetzt nicht gerechnet"
"Jaa, habs doch wieder mal hergeschafft" *spott*
Wir reden auf der Couch. Was passiert ist.
Sie lässt mich raten, wo sie herkommt - ich rate richtig.
Intox - Uniklinik!
Was für ein Zufall ^^

Ja, habe die Tage gut rumgebracht.
Kurz nachdem ich kam habe ich mit Panik gemerkt, dass ich das Hörgerät vergessen hatte. Die ham dann da angerufen - es lag im Tresor.
Nach 2 Tagen durfte ich gehen.
Geldbeutel weg!
Ich bekam einen Fahrschein nach F* und hab da erstmal alles nach dem blöden Ding abgeklappert - niemand hatte etwas.
Über eine Woche später bekam ich einen Brief von einem Insassen Station 4 ^^
Leider kein Geld - wetten, dass war er -.-
Naja, ich sollte mir den Geldbeutel zurück kaufen.
Ich hab die Pfleger angerufen und die haben das geklärt ^^
Jetzt hab ich ihn wieder.

Ausbildungswoche war cool

1 Kommentar 20.9.09 11:00, kommentieren

HILFEEE!

ICH WILL STERBEN!

Pssst, bitte beruhige dich doch. Alles ist gut - ich hab dich lieb. Du hast heute nacht nicht geschlafen, deshalb geht es dir so schlecht. Bald darfst du schlafen.

Ich hab dich lieb

20.9.09 16:40, kommentieren