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Jeeede Menge ;)

Es haben sich dramatische Veränderungen „ergeben“
Madame setzt ein Schuljahr aus, und geht auf die Borderline Station in der Hauptstraße.
Grund dafür, innerhalb von 3 Wochen 2 Mal ne Intox und die Einsicht, dass es eventuell leicht sinnlos sein könnte jetzt weiterzumachen und in der Schule andauernd wegen irgend einer scheiße zu fehlen.
Bin von Montag bis heute krank geschrieben, wegen den Bomben Nachwirkungen, was die mir im Krankenhaus unin der Psychiatrie gegeben haben.

(Betonung liegt auf: Ich war wegen ner INTOX da, und die geben mir noch solche Hammer dazu, auch ne coole Logik )
Ich konnte da 2 Tage nicht laufen und war im Rollstuhl -.-
Voll der Scheiß...
Und doch - es ist Normalität für mich.
Scheiße!
Das war der 6. Klinikaufenthalt. Und drei Wochen später der 7. ...
Ich bin einfach nur dämlich und feige.
Ich habe Angst vor einem Leben ohne Krankheit.
Ohne das Schlagwort „Borderline“, was mich als schwerkranke markiert – brandmarkt.
Ich habe Angst, das ganz normale – alltägliche Leben nicht hinzubekommen, und dann keine Ausrede mehr zu haben. Weil das ist es, und nichts anderes. „Es tut mir ja Leid, dass ich ´einfach so´ mal wieder 100 Tabletten fressen musste! Es tut mir Leid, dass das ganze mit der Julia abgesprochen war. Es tut mir Leid, dass sie nach 90 Minuten den Rettungswagen angerufen hat“
Ich schäme mich nicht mal, obwohl ich es müsste.
Dank der Anonymität des Internets...
Nein, es war kein Suizidversuch, dass sage ich auch allen. Es war einfach mal wieder ein Herausfordern des Schicksals.
„Vielleicht passiert ja was“
Ihr könnt wetten, ich würde noch in hundert Jahren darüber jammern, wenn ich es irgendwann schaffen würde, was in mir kaputt zu machen.
Aber es ist jedes Mal wieder dieser Kick...

Diese Leute wollen kranken Leuten helfen, aber ich könnte mir vorstellen, körperlich Kranken. Nicht so Leuten wie Julia oder mir. Wir sind die negativen Seiten ihres Traumjobs, weil wir andauernd mit der selben scheiße wieder bei ihnen auftauchen und „Ärger machen“
Ein Notarzt hat das zur Julia auch mal gesagt, wie blöd das alles ist, was wir machen und wie teuer wir wären.
Ich hasse solche Leute!
Ich mein, wenn man sich für so etwas nicht interessiert – gut, ist jedem selbst überlassen. Aber ich hasse Menschen, die sich das Recht heraus nehmen, über Sachen bzw. Menschen zu urteilen, von denen sie keine Ahnung haben...

Wenn ich mir ein "normales" Leben vorstelle...
Es wäre bestimmt schön... Ich hätte gerne eine Familie und alles...
Aber es ist die Angst, irgendwas nicht zu schaffen, was mich so „abschreckt“
Ich weiss selbst, dass diese Angst extrem irrational ist, aber trotzdem...
Therapie hab ich ja keine.
Seit ich dort den Vertrag gebrochen habe. Ambulant könnte ich Anfang November wieder etwas bekommen.

Aber der Psychiater sagt, dass die höchstens 80 Sitzungen machen können. Ich verstehe das nicht so wirklich... Jedenfalls prophezeit er mir, unter 5 Jahren ambulante Therapie könnte ich es vergessen. Aber das ist okay für mich. Ich will es ja schaffen.

Kindergarten ging heute bloß bis um 13 Uhr, dann durfte ich gehen
Morgen kommt meine Lehrerin - die wissen das mit der Klinik...
Ich hab totale Bauchschmerzen deswegen und werde sie bitten, es im Kollegium nicht zu sagen.
Weil es kann ja sein, dass ich das Jahr wiederhole, falls ich auf keinem Gymnasium angenommen werde...
Beten wir, dass ich es schaffe
Ich bin zur Zeit "stabil"
Definition stabil = Wir wollen uns nicht umbringen. 
Meine heißgeliebten Mädels, ich kann euch mit einem lächeln sagen, dass ich Hoffnung habe und zuversichtlich bin.
Klinik - betreutes Wohnen - Abitur = Mein absoluter Traum!
GANZ los werde ich das wohl nie, aber ich werde lernen damit zu leben.
Bzw. mit einigem aufzuhören, also svv (gaaaaaanz wichtig!) und diese Medikamenten- oder allgemein parasuizidalen Experimente *seufz*

Letzte Woche war ich mal wieder genervt und hab Julia besucht, wir hängen total aneinander, ich liebe sie, sie liebt mich
Aber wir sind trotzdem destruktiv
Wir können nicht anders :/
Den abend davor hatte ich 8 Tabletten eingeschmissen um "was zu merken" oder Hallus zu bekommen.
Bei der letzten Intox mit 10 hatte ich ziemliche Hallus und konnte nicht mehr ohne Julias Hilfe laufen und diesmal war gar nichts -.-
Am abend drauf wollte ich 12 und sie 20 nehmen.
Ihr Körper ist durch diesen Missbrauch das Zeug schon derbe gewöhnt, dass ist echt heftig...
Ich konnte dann nicht und dann hat sie 32 genommen und bei mir übernachtet.
Ich hab dann 10 A* genommen, aber es war nicht wirklich was.
Sie konnte dann auch nur mit meiner Hilfe aufs Klo (das Zeug entwässert so megamäßig!!) und am morgen konnte sie schon wieder alleine laufen. Ich war ziemlich geschockt, weil als ich mal 20 genommen habe war ich 2 Tage nur im Zimmer und auch ziemlich neben der Spur bzw. konnte schlecht laufen. Und sie nach fast dem doppelten...
Ich war sauer!
Wegen dem blöden Psychiater. Meine Mum wollte mal einfach so mitkommen und er war total doof so nach dem Motto "Sie bekommen alle Hilfe und machen doch solche Sachen"
Alle Hilfe stimmt auch nicht ganz, ich hab keine Thera, aber trotzdem.
Er meinte ich wäre ihm zu flapsig.
Ich sage halt neutral was los ist.
Auch die Intox mal wieder mit den 90.
Es ist ja nicht so, dass ich unter Gefühlsarmut litte *spott*
Da soll er mich doch in Ruhe lassen... Ich hab andauernd Gefühlsschwankungen, von denen ich halb kirre werde da bin ich froh, dass ich überall so sachlich und neutral wirke.
Kennt ihr von "Tanz der Vampire" so ein lied
ABRONSIUS:
Niemand kann mich irritieren.
Für mich zählen nur die Fakten.
Niemand kann mich irreführen,
denn ich trau nur dem Exakten.
Ich such' Wahrheit, und Wahrheit will immer Klarheit.

Mein Verstand ist unbestechlich.
Ich studier das Positive.
Ich bin niemals oberflächlich.
Ich seh immer in die Tiefe.
Denn die Wahrheit, will immer Klarheit.

Mein Wissensdrang kommt nicht zur Ruh,
solang noch Zweifel nagen.
Ich lasse kein Geheimnis zu, ich hör nicht auf zu fragen:
Wie und was und wer und wo und wann.
Wie und was und wer und wo und wann.

Wenn in mir der Verdacht erwacht, es wird mir was verschwiegen,
versuche ich mit aller Macht, die Wahrheit rauszukriegen.
Schon in der Wiege fing ich an, mein Spielzeug aufzubiegen.
Im ungestümen Wissensdrang zerlegte ich sogar die Kuckucksuhr.

Ob Osterhas, ob Nikolaus - Ich ließ mich nicht betrügen.
In der Schule fand ich schnell heraus, dass alle Lehrer lügen
Keine Antwort, die sie gaben, konnte jemals mir gen?
denn in Büchern eingegraben studierte ich die Rätsel der Natur.

Ich glaub an die Vernunft. Sie wird am Ende triumphieren,
und mag auch die Professorenzunft mein Wissen ignorieren.
Doch ich hasse Emotionen, niemand kann mich provozieren.
Ohne jemals mich zu schonen bleibe ich der Wahrheit immer auf der Spur.

Wo man eine Gans rupft, gibt's bald einen Braten.
Wo Eis ist und Schnee, wachsen keine Tomaten.
Wo nächtlich rumort wird, da kann man nicht schlafen.
Und wo einer buckelt, da gibt's einen Grafen.

Logik, Logik!
Wer fragt, dem sagt die Logik:
Wie und was und wer und wo und wann.

Mein Verstand ist unbestechlich.
Ich studier das Positive.
Ich bin niemals oberflächlich.
Ich seh immer in die Tiefe.
Denn ich sammle die Beweise und bewerte die Motive.
Ja, ich dien in jeder Weise nur dem Fortschritt
und der menschlichen Kultur.

Ich suche Wahrheit...
Ich suche Klarheit...
Für Fortschritt und für menschliche Kultur.

 Das trifft voll auf mich zu
Aber nicht nur. Mit Kindern gar nicht. Ich vergöttere Kinder einfach nur ^^
Aber außerhalb vom Kindergarten bin ich immer "seriös, ruhig, sachlich, neutral, wissenshungrig"
Ich würde gerne alles wissen.
Ich liebe Fakten.
Sie sind unumstößlich... Nichts, was mich verwirren kann, schöne klar definierte Sachen
Ich rede zu viel.

In der Tankstelle hab ich einen Schüleraustausch erfunden für 3 Monate. Stimmt ja irgendwo auch, ein Borderliner geht raus aus der Klinik und ich gehe rein - für mich ist das ein Austausch *kaputtlach*
Ich hab gesagt es ginge nach England für 3 Monate und eigentlich wäre jetzt ein Besuch aus England dran und im Juli wir, aber das wäre getauscht worden, über unsere Köpfe hinweg, sonst hätte ich mich erst nach den 3 Monaten in der Tanke beworben.
"Ich war nicht die einzigste, die sauer ist"

Jaja, ich bin eine mega Lügnerin, aber scheiß drauf.
Der Sebastian, der mich anlernt, ist zufrieden, er wird der Chefin sagen, dass es sich lohnt, zu warten, bis ich wieder komme.
Ganz ehrlich: Es ist mein absoluter Traumjob

Alles Liebe,

stellinchen

1 Kommentar 12.10.09 16:39, kommentieren

Alles wird gut /2009 / 10

Hallooo meine Lieben,

ich glaube meine Überschrift beschreibt es gerade ziemlich ;-)
Am 2. November geht es los.
Ich habe Angst davor - vor den "blöden Themen" denen ich mich endlich stellen will, aber ich will endlich gesund werden.
Endlich - nach so langer Zeit.
Ich werde nach der Klinik in Betreutes Wohnen gehe - ich weiss noch nicht wo genau. Halt da, wo mich ein Gymnasium nimmt - wenn mich eines nimmt.
Aber ich bin recht optimistisch.
Ich weiss nicht, ob ich es mal gesagt habe, aber mein Traum ist es Kinderpsychologin zu werden.
Schon seit langem.
Ich möchte Kindern und Jugendlichen helfen können - und jetzt werde ich mir erstmal selber helfen ;-)

Es geht mir gut. Ich weiss nicht warum, aber in meinem Kopf ist alles anders.
Ich mag mich.
Es gibt so viel scheiße, wo man kämpfen MUSS: Kriege, Hunger, Ungerechtigkeiten.
Das sind Sachen, da lohnt es sich, dagegen zu kämpfen, da ist jeder einzelne wichtig, der den Mund aufmacht und sagt: Hey, da läuft was richtig scheiße! Macht was dagegen!
Also ist es gut, dass es mich gibt, weil sonst wäre einer weniger, in der absoluten Friedens... bewegung sag ich jetzt mal ;-)
Da muss man nicht gegen sich selbst kämpfen.
Außerdem ist es so ein Aussichtsloser Kampf!
So sinnlos...
Ich habe mal geschrieben, dass ich teilweise Pro Suizid bin, dass bin ich nicht mehr.
Es ist um jeden Menschen traurig, der nicht mehr weiterweiss.....

Ich habe im Moment keine Zukunftsängste.
Ich werde mich auf den Gymnasien bewerben, und in der Schweiz als Sozialarbeiterin, für ne FH. Und als PTA.
Wenn NICHTS davon klappt, muss ich halt Kinderpflegerin machen ;-)
Aber das glaube ich nicht.

Mir ist klar, dass ich wieder schlechte Phasen habe. Ich bin immernoch nicht "gesund" im Alltag - ich fresse und so...
Aber ich bin optimistisch. Ich möchte in den 3 Monaten eine Grundlage, auf die ich ambulant aufbauen kann.


Ich hoffe, bis bald,
stellinchen

1 Kommentar 16.10.09 13:32, kommentieren

Hallo ihr Lieben,

meine Tage sind gezählt
In 3 Tagen schließt sich für mich das Tor zur Freiheit, sowie zu sämtlichen Apotheken *spott*
Mein Alltag wird geprägt sein durch Verhaltensanalysen, Spannungs- und sonstigen Kurven
Ich bin grad voll aufgedreht ^^
Bin seit gestern bei meiner Mama. Julia ist am Mittwoch doch nicht entlassen worden, es wäre zu gefährlich

Ich mein, es ist ja nicht so, dass sie da drin sicher wäre

Sie ist seit einer Woche wieder da.
Ich erzähl mal von anfang
Am Montag letzte Woche hatte ich den letzten Schultag.
Es lief ganz gut, aber ich war total scheiße drauf, voller Spannung und so...
(Meine Euphorie hat 4 Tage angehalten, dann war nichts mehr davon übrig...)
Ich bin voll weg, sehe unglaublich viele Krankenwägen und kaufe Müller Milch, Tabletten und Brötchen.
Weil ich noch nichts gegessen habe und angst habe, mich zu übergeben.
Schlucke 10 Parazetamol, 5 A* und 5 V*.
Später bei Julia noch 15 V* und 2 L*.
Wir schlafen. Ich trinke, trinke, trinke und robbe auf den Knien zur Toilette, weil ich wie immer nicht laufen kann.
Ich lache.
Julia "Was siehst du?"
Ich erzähle ihr meine Hallus.
Morgens bin ich exrem gerädert - sie auch.
Es geht ihr scheiße.
Ich weiss, das sie was nehmen will, aber halte sie nicht davon ab.
Käme ja auch komisch, ich schaff es ja selbst nicht, es zu lassen.
Wir halten uns beide nie davon ab, sondern schauen halt, dass uns nichts passiert...
Ich rufe beim Giftnotruf an, und sage, was ich am Tag davor genommen habe "Meine Tochter hat das genommen..."
Er "Ja, da muss sie ins Krankenhaus, da führt kein Weg dran vorbei"
Ich "Mit was muss ich rechnen?"
Er "Krampfanfälle und Koma"
Ich fühle mich irreal.
Weil mir geht es gut.
Julia nimmt 50 Tabletten und ich rufe den Krankenwagen.

Sie ist dann in die medizinische Notaufnahme gekommen und hatte noch 2 Mal einen Krampfanfall.
Ich durfte kurz zu ihr und wurde als einzigste Verwandte eingetragen.
Am nächsten Tag war sie wo anders.
"Heilmeyer" wurde mir gesagt. Im Aufzug hab ich dann "Heilmeyer - Intensivstation" gelesen.
Ich hab 50 Minuten gewartet, dann wurde mir gesagt, ich dürfe nicht zu ihr.
Ich hab total geheult. Die Leute dachten wahrscheinlich, bei mir wäre jemand gestorben, aber die Ungewissheit war das schlimmste.
Am abend hab ich dann angerufen und ich war ziemlich genervt.
"Ich wurde als einzigste Verwandte eingetragen, ich wurde weder darüber informiert, dass sie verlegt wurde, noch darf ich sie sehen. Und die Ärztin wollte mir auch keine Auskunft geben, wozu wurde ich dann eingetragen?"
Die Schwester hat mir dann alles erklärt - dass sie schwere Herzrhythmusstörungen hat etc.
Am nächsten Tag durfte ich zu ihr.
Am mittag wurde sie dann mal wieder in die Psychiatrie gebracht.

Am Freitag bin ich zum Papa gefahren.
Ich hab gemeint, es wäre eine gute Idee, im Zug 10 V* zu nehmen
Aber es ist gar nichts passiert und ich hab noch 5 eingeschmissen.
Da gings dann voll los. Das ist bei mir so extrem, ich will das eigentlich gar nicht, aber kann es nicht lassen. Und wenn ich dann doch wieder schwach geworden bin, bin ich auch übelst angepisst von mir :/
Aber ich habs dann doch noch heim geschafft, obwohls heftig war mit laufen...
Ich hab beim Papa "nur" einmal was genommen.
Es war toll da, ich liebe meinen Papa
Am Dienstag abend bin ich dann wieder ins Wohnheim gekommen.
Ich wollte mich am Mittwoch eigentlich mit Julia treffen, aber sie durfte nicht raus
Wir wollten beide was nehmen, und weil sie nicht da war, hab ichs allein genommen.
20 V*, 15 A* und 20 von diesen r* h*.
Hinterher war ich wieder mega genervt von mir, weil ich es einfach nicht lassen kann.
Ich hab dann Ramona angerufen, sie ist auch einem pro Forum, sie ist magersüchtig, aber contra.
Ich hab ihr dann gesagt, was ich genommen hab und wie genervt ich schon wieder bin.
Sie "Na, dann rufen wir jetzt den Krankenwagen"
Ich "Nnnnnnnnnnnneeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiinnnnnnn"
Sie "Wie, nein!? Was denn sonst?"
Ich gleich, das wäre nicht schlimm, da würde nichts passieren.
Aber sie hat drauf bestanden. "Hast du deiner Mutter bescheid gesagt?"
"Nein, und sie soll es auch nicht wissen"
Ich hab gesagt, ich würde selber hingehen, halt in die Hauptstraße, weil ich nicht wirklich scharf darauf bin, dass der Krankenwagen vorm Wohnheim auftaucht...
Sie hat mir nicht wirklich getraut, aber ich hab gesagt, dass ich sie nie belügen würde, das hat sie geglaubt...
Ich bin dann noch Straßenbahn gefahren, weil das wirkt erst nach über ner Stunde und wenn ich schon ins Krankenhaus geh, dann wenigstens bei Wirkungseintritt (Gott, ich bin bescheuert, ich weiss... )
Bin ein bisschen zu früh gekommen, der Arzt und die Sekretärin haben beide gefragt, ob ich mich damit umbringen wollte, aber wollt ich ja nicht. Haben die mir dann auch geglaubt.
Der Arzt hat dann beim Giftnotruf angerufen und die Sekretärin hat auf mich aufgepasst

Der meinte dann, ich müsse ins Krankenhaus, dass wusste ich eh schon. Die sagen teilweise sogar schon bei "nur" 10 V*, manche auch erst ab 20...
Der Arzt so "Sehen Sie irgendwas ungewöhnliches?"
Ich "Nein, das kommt noch"

Die Sanitäterin hat mich gestützt, wurde zum ersten Mal im sitzen transportiert ^^

Das war auch wieder sowas von wegen "Wenn du länger gewartet hättest..." 
Sie hat so gefragt "Warum musst du ins Krankenhaus?"
Ich habs ihr dann gesagt, dass ich das habe und dass ich mich total schäme, da mal wieder aufzutauchen. Die denken dann wohl auch nur noch "Na toll, die schon wieder"
Die Frau war vllt ein paar Jahre älter als ich, aber total lieb.
Sie meinte dann, ich bräuchte mich nicht schämen "Dafür sind die ja da"
Ich hab gesagt, dass es am Montag losgeht, dass ich mich freue, aber auch angst davor habe mich dem zu stellen.
Im Krankenhaus haben die mich dann im Rollstuhl gefahren. Und auf der Station war ich dann schon ziemlich weg.
"Sie ist arg wacklig auf den Beinen" hat sie gesagt.
Ich musste wie immer aufs Klo, die haben mich allein gehen lassen...
Ich hab mich mal wieder soooooooo geniert, da zu sein...
Ich hab dann son Krankenhausoberteil angezogen und wurde wieder verkabelt.
Der hat dann irgendwas zu mir gesagt, aber der hatte 4 Augen ^^
Also nochmal ne zweite Reihe.
Ich dachte "Du hast 4 Augen,. mit dir red ich nicht"
Hab dann den anderen angeschaut, der hatte auch 4 Augen, aber nebeneinander.
Ich hab die Augen dann zugemacht.
Hatte aber trotzdem Hallus...
Ja, wurde dann am nächsten morgen wieder entlassen, bin mit dem Krankentransport in die Hauptstraße gefahren worden und dann nach hause gelaufen.

Hui, übermorgen gehts los...
Ich wünsche mir soooooooooo sehr, 3 rückfallfreie Monate zu schaffen.
Aber ich zweifle halt auch, weil ich gleichzeitig iwie angst hab, das zu verlieren...

1 Kommentar 31.10.09 23:20, kommentieren