Gedichte

Klingt destruktiv, ist aber nicht
Hab seit Monaten nichts mehr zu Papier gebracht und das hier wollte vorgestern raus

Noch klebt das Blut
an meinen Fingern.
Mit wachsendem Mut
sehe ich es gerinnen.

Hinfort meine Furcht
und die Angst vor den Schatten,
Waren zuvor haushoch -
verschwinden nun wie Ratten.

Unter dem Bett
warten sie nun.
Ich drücke resett
und bin sie los.




Und von gestern

Des Feindes Hand
ruht auf meiner Schulter.
Greife dankbar nach ihr.

Streichelt, liebkost mich
und schon gebe ich
dem Schreien des Verstandes nach.

4 Kommentare 14.8.11 16:34, kommentieren

Habe den verzweifelten Wunsch,
eine Form des Ausdrucks zu
finden. Keine mir vertraute
mag meinen großen DRUCK
ausdrücken können. Keine
So bleib ich, suchend
und suchend
und ich
ich
vergesse die Inhalte, sobald
sie sich in einen Strom ergießen
wollen.

Fuck, Dreck und ab ins Klo.
Wasser und Seife, ätzende Säure, vllt
KANN nur ätzendes mich reinigen.

Starke Schmutzflecken bedürfen bekanntlich
auch aggressive Reiniger.

Meine Mama zieht darum Handschuhe über,
um sich zu schützen. Ich würd sie auch trinken, aber ich
habe die körpereigenen aggressiven Reiniger auch zu Hand

Ich lebe lebe
lebe

STILL
alive


WER LEHRT MICH DAS SCHREIBEN

1 Kommentar 6.8.11 20:53, kommentieren

Süße Anorexie,
möchte mich Dir
ganz hingeben.

Nie mehr ohne
Dich sein, und doch
im Wissen, dass ich
mit Dir an meiner Seite
in den Tod gehe.

2 Kommentare 29.5.11 21:56, kommentieren

Verängstigtes
geflüster dröhnt
in meinem Kopf.

Unzuortbar
irgendwo
in den Tiefen
meines Selbst.

Um beruhigend zu
sprechen fehlt
der Mut.

3 Kommentare 4.4.11 22:48, kommentieren

Und in mir
ewig während
der Hass über
die eigene Unzulänglichkeit.

Heiße, schwappende Wut
steigt in mir auf.
Erfordert es wirklichen Mut,
sich dann zu schneiden?

Wie ätzende Säure
steigt sie in mir auf
schwillt an und scheint
zu explodieren.

20.3.11 18:47, kommentieren

Liebe meines Lebens

Wenn ich Dich sehe
geht die Sonne auf.
Umklammerst den Finger -
saugst daran...

So klein und schon
voll Liebe.
Ein paar Tage alt
bist Du schon
der größte Schatz
in meinem Leben.

3 Kommentare 21.1.11 11:23, kommentieren

ANGST

Die Angst in mir
lässt mich nicht los.
Die kleinsten Sachen
machen sie groß.

Ernährt sich von allem,
was zu mir dringt.
Sie springt mich an
und macht mich blind.

Lähmt Körper und Sinne
alles wird rot.
Die Angst zerfrisst mich,
sagt "Bald bist du tot!"

27.09.2010

2 Kommentare 29.9.10 22:05, kommentieren