Gedichte

Der Kopf - so voll -
und doch so leer.
Die Gedanken wie
Felsen, so schwer.

Gedanken hämmern mir im Kopf
ich halt diesen Wahnsinn hier nicht aus.
Ich weine, ich flehe, ich schreie
und bete zu Gott: Lass mich hier raus !

Erhört wurde diese jedoch nie.
Zwingt es mich einmal in die Knie
Habe ich immer den Trost
Gekämpft zu haben !

1 Kommentar 20.9.10 22:06, kommentieren

Ich hasse das Gefühl,
nichts zu fühlen.
Ich hasse es, zu viel zu fühlen,
und innerlich zu verbrennen.

Bin ich denn überhaupt in
der Lage, NORMAL zu fühlen??
Bin ich in der Lage, mehr als
den Hass auf Gefühle zu fühlen?

Bin ich überhaupt in der Lage,
mein Innerstes zu ÜBERleben?
Wenn ich weder mit noch ohne
Gefühle unbeschwert Leben kann?

2 Kommentare 14.9.10 22:08, kommentieren

Wer bin ich?

Immer wieder ein bisschen da
und doch weg.
Immer wieder ein bisschen weg
und doch da.

Rastlos in mir
getrieben von Unaussprechlichem.
Ratlos seit so langer Zeit,
Alles und überall Fragezeichen...

Was tu ich - und warum?
Keine Begründung - kein DARUM!
Alles nur Leere,
und in mir die Schwere
die mein Leben bestimmt.

1 Kommentar 20.8.10 16:53, kommentieren

Vögel singen leise und verschlafen
während ich durch den Park gehe.
Wie in mir drin ist alles unklar -
weiss ich nicht, wo ich gehe und stehe.

Erkenne die Hand vor Augen nicht.
Bäume, Menschen, Häuser verschmilzen
in der Umgebung - der Schwärze der Nacht
bin ich schon gefangen, von DIESER Macht.

Dringt in mich ein, schwere Gedanken
Ruhe, Ende, Erlösung, mein Tod.
Ist so nahe - greif schnell zu -
dort wird nichts sein, was dich bedroht!

Bin erfüllt von der süßen Versuchung,
der schönen Träume, Gefühlen, Seen.
Ich tanze leicht und unbeschwert.
Ja - es ist richtig und nicht verkehrt.

Es ist der Tanz meines Lebens,
der Tanz in den Tod.
Keine Bilder, Gefühle und Ängste gibts.
Hier gibt es NICHTS, was mich bedroht.

Ich sinke zu Boden und bin erfüllt
von glücklicher Zufriedenheit.
Hier sehe ich das Glück unverhüllt
ENDLICH KEINE BILDER - LEID...


aber gut gings mir schon *wunder*
Naja

1 Kommentar 10.7.10 23:16, kommentieren

Hass

Es ist Hass, der mir den Mund aufzwingt.
Es ist Hass, der mich unbarmherzig
und mit Genuss an den Rand der Übelkeit bringt.



3.7.10 17:19, kommentieren

WARUM?????????

Warum kann ich diesen Körper
nur akzeptieren, wenn er am Boden liegt?
Was ist das für eine Macht,
die mir in dem Moment Frieden gibt?

Warum bringe ich ihn zu Boden?
Warum finde ich keine Ruhe, ehe er
zerschunden und halb tot - ausgeliefert ist?
Warum triumphiere ich dann jedesmal so sehr?

Warum kann ich nichts tun, obwohl
mir dies alles klar vor Augen ist?
Warum fühle ich kein Mitleid, wo ich
den Feind doch kenne und seine List?

Warum fühle ich Angst und Mitleid,
wenn es wiedermal zu spät ist?
WARUM kann ich nichts tun,
gegen diesen Feind mit seiner List???

 

 

1 Kommentar 3.7.10 14:45, kommentieren

9.6.2010
Der Tag danach
Der Anblick löst beklommenes
erstaunen in mir aus.
Gleichgültigkeit



18.6.2010
Ich sehe - ohne zu sehen.
Ich BIN - ohne zu SEIN.
Ich atme - ohne zu leben.

Ich schreie - ungehört.
Ich weine - ungesehen.
Ich leide - unbeachtet.

Also spüre ich - ohne zu spüren.
Ich weine - nicht.
Ich schreie - nicht.
Ich leide - unbeschreiblich...


22.6.2010
Ich versuche,
aus einer Quelle
Kraft zu bekommen, obwohl
die Quelle vor Jahren versiegt
ist.

23.6.2010
DAS ESSEN
KANN DIE LEERE
IN MIR NIE FÜLLEN.
UND DOCH
VERSUCHE ICH ES
JEDEN VERDAMMTEN TAG!

23.6.2010
Ein leises Lächeln umspielt
meinen Mund im Angesicht des Todes.
"Du kommst zu spät" sage ich
"Ich habe mich gegen dich entschieden!"

Er glotzt mich an - ungläubig.
"DU?? - Du - die jahrelang nach
mir rief und um Erlösung flehte?"
"Ja" sage ich schlicht.

Ein leises Lächeln umspielt
meinen Mund im Angesicht des Todes.
Ein letzter Blick auf ihn -
ich drehe mich um und schlage die Tür
zwischen uns
ZU.

24.6.10 17:34, kommentieren